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CGI - Computer Generated Imagery

Computer Generated Imagery (CGI) ist der englische Fachausdruck für mittels 3-D-Computergrafik (Bildsynthese) erzeugte Bilder im Bereich der Filmproduktion, der Computersimulation und visueller Effekte.

Der Begriff bezeichnet Computeranimation in der Filmkunst – im Gegensatz zu Computeranimation zum Beispiel in Computerspielen.

Quelle: WIKIPEDIA

3D Visualisierung

3D-Visualisierung bezeichnet die Konvertierung von technischen Zeichnungen und zweidimensionalen Daten zu dreidimensionalen virtuellen Modellen oder Räumen.

3D-Daten werden in einem 3D-Programm entweder frei modelliert oder es werden bereits vorhandene CAD-Daten importiert. Sämtliche Modellierschritte (Elemente) sowie alle zugehörigen Maße (Parameter) werden einzeln und zugeordnet gespeichert, d. h. Modelle sind auch nachträglich durch Veränderung der Eingabewerte gezielt und kontrolliert beeinflussbar.

Beim Modellieren werden den einzelnen Elementen möglichst realitätsnahe Materialien zugeordnet.

Nach dem Setup des Lichtes und der Kamera wird die Szene dann entweder zu einem Bild gerendert oder als 3D-Echtzeit Applikation exportiert.

3D-Visualisierung wird häufig in einem Produktkonfigurator eingesetzt, um das Produkt in 3D darzustellen.[1]

Des Weiteren wird 3D-Visualisierung häufig in der Architektur eingesetzt.

3D-Visualisierung eignet sich außerdem für die Produktentwicklung, um bspw. im Vorfeld herauszufinden, ob ein entsprechend gestaltetes Produkt am Markt auf Interesse stoßen würde. So werden Kosten niedrig gehalten, und Entwicklungsiteration können schneller durchlaufen werden.

Quelle: WIKIPEDIA

Bildbearbeitung

Die Bildbearbeitung ist die Veränderung von Fotos, Negativen, Dias oder digitalen Bildern.

Sie ist zu unterscheiden von der Bildverarbeitung, mit deren Hilfe die Inhalte von Bildern verarbeitet werden. Oft wird die Bildbearbeitung dazu angewandt, um Fehler zu beseitigen, die beim Fotografieren oder anderen Bilderfassungen entstehen können. Dazu gehören beispielsweise Über- und Unterbelichtung, Unschärfe, Kontrastschwäche, Bildrauschen, Rote-Augen-Effekt und stürzende Linien. Durch diese Fehler wirken Bilder oft zu dunkel, zu hell, zu unscharf oder anderweitig mangelhaft. Die Ursachen können technische Probleme oder mindere Qualität der Aufnahmegeräte (Digitalkamera, Objektiv, Scanner), deren Fehlbedienung sowie ungünstige Arbeitsbedingungen oder mangelhafte Vorlagen sein.

Die beiden Bilder auf der rechten Seite zeigen einige Möglichkeiten der Bildbearbeitung:

Das obere Bild wirkt überbelichtet, farbstichig, der Text unscharf, das Objekt zeigt oben einen Lichtreflex und liegt außerhalb der Mitte.

Das untere, korrigierte, nun farbreine Bild dagegen sieht viel klarer und deutlicher aus. Denn der Bildgegenstand wird betont, steht er doch größer, entzerrt und mittig im Bildausschnitt, das Format wurde in der Höhe geringfügig angepasst.

Arten der Bildbearbeitung
Die Bildbearbeitung umfasst verschiedene Techniken wie Retusche, Unscharfmaskierung, Abwedeln und andere Optimierungsmethoden.

Bei der digitalen Bildbearbeitung handelt es sich um die computergestützte Bearbeitung von digitalen Bildern, üblicherweise von Rastergrafiken, zumeist Fotos oder gescannten Dokumenten.

Die nötige Hard- und Software sind relativ preisgünstig, daher ist diese Art der Bildbearbeitung weit verbreitet.

Die Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung sind extrem vielfältig und oft nur durch die mangelnden Kenntnisse des Bearbeiters beschränkt.

Die traditionelle Bildbearbeitung beinhaltet Foto-, Negativ- und Diabearbeitung. Für diese Art der Bildbearbeitung sind spezielle Geräte, Materialien, Chemikalien und Kenntnisse notwendig. Diese Art der Bildbearbeitung ist eine Domäne für Spezialisten. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig; durch den oft sehr großen Aufwand jedoch ökonomisch heute nicht mehr sinnvoll.

Die hybride Bildbearbeitung beinhaltet Methoden der traditionellen und der digitalen Bildbearbeitung und wurde in den 1990er Jahren entwickelt. Während der Film im Vergrößerungsgerät ausbelichtet wird, befindet sich eine spezielle lichtdurchlässige Scheibe zwischen Film und Foto. Diese Scheibe kann teilweise durch elektrischen Strom lichtundurchlässig gemacht werden. In Sekundenbruchteilen kann dadurch nachbelichtet, abgewedelt oder unscharf maskiert werden. Heutzutage findet diese Technik eine massenhafte Anwendung bei der Herstellung von Papierabzügen vom Negativfilm.

Einsatzbereiche der Bildbearbeitung
Die digitale Bildbearbeitung hat sich aufgrund der Möglichkeiten der Digitalfotografie, die schnelles Fotografieren und Übertragen der Bilder auf den PC ermöglicht, weit verbreitet.

Viele Bildbearbeitungsprogramme („Grafiksoftware“) sind auf den Heimanwenderbereich zugeschnitten, indem sie unter anderem vereinfachte Korrekturmöglichkeiten bieten.

Im professionellen Bereich wird die Bildbearbeitung unter anderem von Fotografen, Designern und Mediengestaltern im Desktop-Publishing-Bereich und in der Druckvorstufe eingesetzt.

Die in der Bildbearbeitung veränderten Bilder werden in Publikationen – Print- und Digitalmedien – aller Art veröffentlicht, zum Beispiel in Zeitschriften, Katalogen und Büchern.

Bildbearbeitung lässt sich auch gezielt zur Fotomanipulation einsetzen.

Typische Beispiele hierfür sind die Bearbeitung von Gesichtern, um Falten und andere „Schönheitsfehler“ verschwinden zu lassen, und das Entfernen unerwünschter Personen aus einem Bild.

Die Grenzen zwischen legitimer Bildbearbeitung und illegitimer Fotomanipulation sind fließend; eine Beurteilung muss im Einzelfall vorgenommen werden.

Die Bildbearbeitung ist außerdem eine Möglichkeit der künstlerischen Entfaltung – u. a. in den Bereichen Digitale Kunst und Medienkunst.

 

Quelle: WIKIPEDIA

Composing

Composing oder auch Compositing ist ein Begriff aus der Video- und Filmtechnik und findet in der Postproduktion eines Filmes als visueller Effekt Anwendung.

Im Compositing werden zwei oder mehr voneinander getrennt aufgenommene oder erstellte Elemente zu einem Bild zusammengeführt.

Quelle: WIKIPEDIA

Maskierung

Maskierung ist ein Begriff aus der Reproduktionstechnik und bezeichnet die fotomechanische Farbkorrektur.

Die Maskierung ist erforderlich, weil die verwendeten Farbfilter in der Reproduktionskamera den Farbraum nicht exakt trennen können und die Druckfarben nicht den idealen Grundfarben entsprechen.

Quelle: WIKIPEDIA

Retusche

Retusche ist die nachträgliche Veränderung einer Oberfläche oder eines Fotos beziehungsweise einer Computergrafik.

Verwendet wird dieser Begriff in der Fotografie, der Druckformen-herstellung, der digitalen Bildbearbeitung, der Optik, der Restaurierung und der Fertigung hochpräziser mechanischer Teile.

Quelle: WIKIPEDIA

Freisteller

Freistellung bedeutet in der Fotografie, in der Druckvorstufe und in der Computergrafik die Befreiung eines Motivs von einem störenden Hintergrund.

Die Maske zum Freistellen eines Bildes nennt man in der Fachsprache üblicherweise einen Freisteller.

Quelle: WIKIPEDIA

Die Lithographie

Die Lithografie oder Lithographie (von griech. λίθος lithos „Stein“ und γράφειν graphein „schreiben“) ist das älteste Flachdruckverfahren und gehörte im 19. Jahrhundert zu den am meisten angewendeten Drucktechniken für farbige Drucksachen, es wird auch als Reaktionsdruckverfahren bezeichnet.

Mit Lithografie werden bezeichnet:
• die Steinzeichnung als Druckvorlage und Druckform zur Vervielfältigung mittels des Steindruckverfahrens,
• der Abzug (Farbübertragung) vom Stein auf geeignetes Papier in der Steindruckpresse als das Ergebnis dieser Vervielfältigung,
• das handwerkliche oder maschinelle Steindruckverfahren an sich.

Ein Lithograf ist jemand, der die Steinzeichnung – also die zu druckenden Texte und Bilder – auf einem Lithografiestein manuell und seitenverkehrt anfertigt.

Der Steindruck basiert auf einer Erfindung von Alois Senefelder aus dem Jahr 1798. Es war im 19. Jahrhundert das einzige Druckverfahren, das größere Auflagen farbiger Drucksachen ermöglichte.

Als Druckform diente in Deutschland ein Kalkschieferstein, der in Solnhofen in Bayern gebrochen wurde.

Bis um 1930 war der Steindruck eine sehr häufig verwendete Drucktechnik für verschiedene Drucksachen, wurde jedoch danach sukzessive vom Offsetdruck abgelöst und wird heute nur noch im künstlerischen Bereich eingesetzt.

Für die heutige Massenproduktion von Drucksachen ist der Steindruck ungeeignet, da er im Vergleich zu anderen modernen Drucktechniken unwirtschaftlich ist.

Quelle: WIKIPEDIA

Alois Senefelder

Alois Senefelder wurde 1771 in Prag geboren.

In seiner späteren Heimat Bayern galt er daher als Ausländer, in der Literatur wird er teils als Österreicher, teils als Deutscher bezeichnet.

Durch den Tod des Vaters musste er 1793 sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Ingolstadt beenden. Fortan betätigte er sich als Schauspieler bei der Truppe von Franz Anton von Weber. Er schrieb auch selbst Theaterstücke. Weil er sie aus Geldmangel nicht drucken lassen konnte, begann er 1795 mit seinen Versuchen, die Werke selbst zu vervielfältigen. Ein Jahr später gelang Senefelder das Hochätzen von Schrift auf Solnhofener Kalkschiefer. Damit hatte er ein Hochdruckverfahren entwickelt, wie es ähnlich auch beim Bleisatz funktioniert. Erst später gelang ihm die Erfindung des heute unter dem Namen „Lithografie“ bekannten, neuen Druckverfahrens. Er selbst nannte es „Chemische Druckerey“.

Obwohl Senefelder kommerziell nicht sehr erfolgreich blieb, widmete er sich fortan nur mehr seinen Erfindungen und reiste durch ganz Europa, um diese bekannt zu machen. Das Geschäft machten meist Andere.

So gehen einige heute noch existierende Firmen des grafischen Gewerbes direkt auf Alois Senefelder zurück.

1805 erfand Senefelder die „Metallographie.“ Im gleichen Jahr wurde der Begriff „Lithographie“ zum ersten Mal veröffentlicht.

Könige und Fürsten wurden auf den Erfinder aufmerksam und stellten ihn sogar in ihre Dienste.

Am 26. Februar 1834 starb Alois Senefelder nach einem erfüllten Leben.

Quelle: WIKIPEDIA

GrafikDesign

Grafikdesign ist eine Tätigkeit, Sprache, Gedanken und größere gedankliche Zusammenhänge mittels Typographie, Bild, Farbe und Material visuell darzustellen bzw. augenscheinlich vermittelbar zu machen.

Quelle: WIKIPEDIA

Proofing

Ein Proof (oder Prüfdruck) bezeichnet im Druckwesen die vorweggenommene Simulation eines Druckergebnisses zur Revision. Historisch (im Letternsatz) geschah das durch Druckfahnen.

In der Praxis versteht man unter einem Proof meist eine Darstellung auf einem zumindest papierartigen Trägermaterial. Im weiteren Sinn des Wortes können aber auch immaterielle Simulationsverfahren gemeint sein (z. B. Softproof, d. h. die Darstellung am Computerbildschirm).

Mit einem Proof möchte man zu einem möglichst frühen Zeitpunkt innerhalb der Produktionskette simulieren, wie das spätere Druckergebnis aussieht.

Hintergrund ist, dass bei den klassischen Druckverfahren wie Offsetdruck, Tiefdruck oder Flexodruck Fehler desto kostenintensiver werden, je später man sie entdeckt.

Wenn ein Druckvorlagenhersteller einen Satzfehler bereits am Bildschirm erkennt, kostet es ihn wenige Sekunden und ein paar Tastendrucke, um ihn zu korrigieren.

Wird der Fehler dagegen erst entdeckt, wenn der fertig gravierte Tiefdruckzylinder in der Maschine hängt, muss der Auftrag aus der Maschine genommen, korrigiert und später erneut in die Maschine genommen werden. Hierdurch entstehen erhebliche Kosten sowie Probleme in der Produktionsplanung.

Während zum Erkennen einfacher Satzfehler sicherlich noch kein Proof erforderlich ist – schließlich sind sie bereits am Bildschirm oder nach Ausgabe auf einfachen Bürodruckern klar zu beurteilen – gibt es ein Feld, in dem es ganz besonders auf die speziellen Qualitäten von Proofsystemen ankommt: die Farbigkeit.

Grundsätzlich ist es beim Erstellen einer Druckvorlage – was heute in aller Regel am Rechner geschieht – nicht ohne weiteres möglich, das spätere Aussehen des Druckergebnisses exakt vorherzusagen.

Bereits die Farben des Bildschirms haben – aufgrund der Tatsache, dass es sich hierbei um einen Selbstleuchter unter Verwendung additiver Farbmischung handelt – ein anderes Aussehen als die des späteren Drucks. Dieser prinzipielle Unterschied kann auch durch Kalibrationstechniken oder Farbmanagement nicht vollständig ausgeglichen werden.

Auch die üblichen Farbdrucksysteme für den Bürobereich sind nicht geeignet, farbverbindliche Drucksimulationen zu erzeugen. Obwohl sie im Prinzip oft mit der gleichen Farbmischtechnik arbeiten wie die klassischen Druckverfahren (subtraktive Farbmischung mit dem CMYK-Farbmodell mit den Primärfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz), unterscheiden sich z. B. die Farbörter der Primärfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, das Rasterverfahren zur Halbtonsimulation, die Tonwertveränderung zwischen Datenbestand und Druckergebnis und vieles mehr.

Natürlich ist es möglich, mit solchen Druckern eine Ausgabe zu erzielen, die „in etwa“ aussieht wie der spätere Druck.

Für professionelle Anwendungen allerdings ist dies völlig unzureichend. Hier kommt es darauf an, vor dem Druck eine genaue Aussage über die spätere Farbigkeit treffen zu können.

Auf Basis eines farbverbindlichen Proofs können dann Änderungen der Vorlage besprochen werden, und wenn der Proof zur Zufriedenheit ausfällt, kann er als Contract Proof verwendet werden, also die rechtsverbindliche Vorlage für einen Druckauftrag darstellen.

Auf dieser Grundlage können später z. B. auch Reklamationen vorgenommen werden, wenn das Ergebnis des Auflagendrucks zu stark vom Proof abweicht (Delta E Farbabstand).

Gerade hieran wird deutlich, dass ein Proof den Fluss der Farbinformation von Datei oder Film bis hin zum Druck sehr genau vorwegnehmen muss, und das unter Umständen für mehrere Maschinen und mehrere Druckverfahren. Aus dieser Anforderung entwickelte sich die eigenständige Disziplin des Farbmanagement.

Proofverfahren können danach unterschieden werden, ob sie analog oder digital arbeiten.

Quelle: WIKIPEDIA

Digital Proof

Seit Mitte der Neunziger Jahre haben in der Druckvorstufe digitale Verfahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen.

Heute werden nahezu alle Druckvorlagen digital produziert. Folgerichtig sind heute digitale Proofsysteme das Mittel der Wahl. Schließlich wäre es unsinnig und teuer, allein für den Proof einen Druckfilm anzufertigen, wenn ein solcher – z. B. bei der Arbeit mit einem CtP-System – zum Drucken gar nicht erforderlich ist.

Außerdem arbeiten digitale Proofsysteme schneller, unkomplizierter und billiger als ihre analogen Gegenstücke.

Die Hardware besteht aus einem elektronischen Drucker, der in einem der Non-Impact-Verfahren arbeitet, also zum Beispiel einem Inkjet- oder Thermosublimationsgerät. Die zugehörige Software (meist eine Kombination aus Raster Image Processor, Farbmanagement-Modul und Workflow-Lösung) ist dafür zuständig, die ankommenden Daten zu verarbeiten und in das druckerspezifische Format umzuwandeln. Darüber hinaus wird hier das Farbmanagement erledigt.

Bei digitalen Proofsystemen wird die Farbanpassung in der Regel über Farbprofile gesteuert (man unterscheidet hier zwischen ICC-basierten und proprietären Farbprofilen).

ICC-basierte Systeme haben heute die Oberhand, denn sie sind sehr viel flexibler als analoge Systeme: Durch den einfachen Austausch der Profile können verschiedenste Druckverfahren, Haus- und Branchenstandards wiedergegeben werden. Auch ist es möglich, auf Inkjet-Druckern verschiedenster Hersteller und Bauformen übereinstimmende Ergebnisse zu erreichen.

Allerdings werden digitalen Druckverfahren auch heute noch leichte Defizite in der Wiedergabequalität nachgesagt.

Tiefenzeichnung, Verläufe, schwierige Sonderfarben, Graubalancen und ähnlich anspruchsvolle Bildteile werden von den analogen Proofverfahren meist etwas besser, d. h. dem Auflagendruck ähnlicher, wiedergegeben. Dennoch spielen sie heute aufgrund von Preis, Geschwindigkeit und Vielseitigkeit der digitalen Systeme im Markt keine Rolle mehr.

Durch die Einführung der neuen ISO 12647-7 seit 2013, die auch optische Aufheller, sogenannte OBA (Optical Brightning Agents) im Druck und Proof berücksichtigt und fordert, sind bis heute gravierende Änderungen im Proof im Gange: Aktuelle Proofs nach PSO, SWOP und GRACol müssen im sogenannten M1 Standard gedruckt und vermessen werden. Dazu benötigen die Proof Dienstleister aktuelle Software, neue Messtechnik (ca. seit 2014 ist M1 von X-Rite etc. implementiert) und neue Proofpapiere, die Optische Aufheller enthalten. 2018 erfolgte die Umstellung auf die neuen Standards.

Quelle: WIKIPEDIA

Farb- und rechtsverbindliche Proofs

Ein farbverbindlicher Proof soll das Druckergebnis hinsichtlich Farbigkeit nahezu voraussagen.

Wann ein solcher Proof farbverbindlich ist, regeln der Medienstandard Druck und die ISO 12647-7.

Neben einem Halbton-Proof, bei dem Rasterverfahren zum Einsatz kommen, wie sie vom Hersteller des Druckertreibers zur Verfügung gestellt werden, können auch Raster-Proofs erzeugt werden, die das später im Druck verwendete Raster simulieren (Offset-Rosette).

Heute werden zur Erstellung von Proofs fast ausschließlich Tintenstrahldrucker eingesetzt, die über RIPs mit eingebautem Farbmanagementsystem angesteuert werden.

Damit ein Kontrakt-Proof farbverbindlich und rechtsverbindlich als Grundlage für den Fortdruck anerkannt wird, ist der Aufdruck eines UGRA/FograMedienkeiles erforderlich.

Die normierten Werte des Medienkeiles werden auf dem Proof vermessen. Wenn die Abweichungen innerhalb der vorgegebenen Grenzen der ISO-Norm liegen, wird ein Prüfprotokoll aufgedruckt oder aufgeklebt, das die Genauigkeit des Proofs innerhalb der Toleranzen dokumentiert. Mit diesem Prüfprotokoll wird ein Kontrakt-Proof farb- und rechtsverbindlich.

Quelle: WIKIEPEDIA